Das ist aus Sicht von Timo Emden, Analyst bei Emden Research, angesichts des andauernden Nahostkonflikts eine bemerkenswerte Stabilität. Am Markt herrsche derzeit das Prinzip Hoffnung, dass die Konfliktparteien schon bald am Verhandlungstisch sitzen könnten. Doch der Preisanstieg dürfe nicht über fundamentale Risiken hinwegtäuschen, mahnte er.
Für Beruhigung an den Finanzmärkten sorgten auch Aussagen von US-Präsident Donald Trump. «Falls erforderlich, wird die US-Marine so bald wie möglich damit beginnen, Tanker durch die Strasse von Hormus zu eskortieren», schrieb Trump am Vorabend auf seiner Plattform Truth Social. Um jeden Preis würden die USA den freien Fluss von Energie für den Rest der Welt sicherstellen. Zudem habe er die zuständige Behörde für Entwicklungsfinanzierung DFC angewiesen, Risikoversicherungen und Garantien für den gesamten Seehandel in der Region anzubieten.
Anfang Februar war der Bitcoin noch kurzzeitig unter 60'000 Dollar gefallen. Seitdem haben Sorgen um die Lage im Iran und die Zollpolitik der USA für Verunsicherung gesorgt. Allerdings zeigte sich der Bitcoin an den vergangenen Tagen vergleichsweise stabil./jha/jsl/la
(AWP)

