Vor zwei Wochen waren die Sparpläne erstmals im VW-Aufsichtsrat behandelt worden und bei Arbeitnehmervertretern und dem an VW beteiligten Land Niedersachsen auf Widerstand gestossen. Vier Werke und bis zu 50.000 Stellen zusätzliche stehen auf der Kippe. Das Kontrollorgan habe sich vor zwei Wochen erstmals umfassend mit dem Thema befasst, sagte Blume. «Dort gab es sehr konstruktive, aber auch kontroverse Diskussionen. Wir haben dort noch keinen umfassenden Beschluss treffen können.»
Im September solle es eine weitere Sitzung dazu geben. «Und ich bin auch fest davon überzeugt, da dieses Paket so gross ist, wird es auch noch weitere Sitzungen in diesem Jahr dazu geben», so Blume. «Jetzt geht es erst mal um den grossen Rahmen, den wir dort vereinbaren.» Er zeigte sich aber zuversichtlich, dass dies bis Jahresende gelingen werde. «Da gehe ich schon fest davon aus, dass wir das in diesem Jahr machen müssen.»/fjo/DP/men
(AWP)
