Im ersten Quartal lieferten Safran und sein US-Partner GE Aerospace mit ihrem Gemeinschaftsunternehmen CFM 520 ihrer Leap-Triebwerke aus, über 60 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Damals war der Absatz allerdings gesunken. Die Antriebe kommen bei den Mittelstreckenjets vom Typ Boeing 737 Max und bei etwa jedem zweiten Airbus-Jet aus der Modellfamilie A320neo zum Einsatz.

Der Umsatz der Sparte wuchs um rund ein Drittel, während das Geschäft mit Kabinenausstattung wie Sitzen und Bordküchen nur um neun Prozent anzog. Die Rüstungs- und Flugzeugtechniksparte legte um mehr als 13 Prozent zu.

Safran-Chef Olivier Andriès sieht das Unternehmen daher auf Kurs zu seinen Jahreszielen. So soll der Umsatz um einen niedrigen bis mittleren Zehner-Prozentsatz steigen. Für den bereinigten operativen Gewinn hat er 6,1 bis 6,2 Milliarden Euro im Auge. Dabei zeigte sich der Manager zuversichtlich, das obere Ende der Prognose erreichen zu können. Zum Gewinn des ersten Quartals machte Safran wie üblich keine Angaben./stw/nas/stk

(AWP)