H&M erholt sich von der Krise - Asiengeschäft schwächelt

Die schwedische Bekleidungskette H&M hat sich im dritten Geschäftsquartal ein weiteres Stück von den Folgen der Corona-Pandemie erholt. In den drei Monaten bis Ende August stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum währungsbereinigt um 14 Prozent auf knapp 55,6 Milliarden Kronen (5,9 Mrd Franken), wie Hennes & Mauritz (H&M) am Mittwoch in Stockholm mitteilte.
15.09.2021 09:05

In schwedischen Kronen belief sich der Anstieg auf 9 Prozent. Analysten hatten jedoch im Schnitt mit einem stärkeren Zuwachs gerechnet.

So lasteten die Einschränkungen infolge der Pandemie weiter auf dem Geschäft - vor allem in Asien. Zwar konnte der Konzern mit weiteren Marken wie COS oder & Other Stories nach eigenen Angaben mehr Artikel ohne Rabatte verkaufen. Doch Anfang Juni seien immer noch rund 180 Ladengeschäfte vorübergehend geschlossen gewesen. Bis Ende August habe sich diese Zahl auf etwa 100 Läden verringert. Bei den übrigen Shops habe es teilweise Beschränkungen bei Öffnungszeiten, der Zahl der Kunden und der nutzbaren Verkaufsfläche gegeben.

Allerdings sieht das Management deutliche Lichtblicke: So hätten die Erlöse ausserhalb von Asien und Ozeanien in den jeweiligen Landeswährungen wieder das Niveau aus der Zeit vor der Pandemie erreicht. Seine vollständigen Quartalszahlen will H&M am 30. September veröffentlichen./stw/ngu/jha/

(AWP)

 
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