Im Einklang mit der Bosch-Strategie habe das Tochterunternehmen Geschäftsfelder definiert, in die vorrangig investiert werden soll. Diese seien zu Beginn «die softwaregesteuerte Fertigung, medizinische Fernüberwachung sowie die Abscheidung, Nutzung und Speicherung von Treibhausgasen». Weitere Geschäftsfelder seien in den nächsten Jahren geplant. Ziel seien 20 erfolgreiche Start-ups bis 2030.

Rote Zahlen im vergangenen Jahr

Neue Geschäftsideen kann Bosch gut gebrauchen. Der weltweit grösste Autozulieferer war zuletzt hinter den eigenen Erwartungen geblieben und hatte 2025 erstmals seit der globalen Finanzkrise 2009 rote Zahlen geschrieben. Wesentliche Gründe für den Einbruch waren Kosten in Milliardenhöhe für einen Stellenabbau sowie Steuerbelastungen. Nach eigenen Angaben ist Bosch in vielen Bereichen nicht mehr wettbewerbsfähig. Um das Ruder herumzureissen, spart das Management kräftig an Personal und Strukturen./rwi/DP/nas

(AWP)