Die Nordsee bleibe für die Energieversorgung im Vereinigten Königreich wichtig, sagte BP-Chefin Meg O'Neill laut Mitteilung. «Da wir jedoch unser Portfolio fokussieren und unser Kapital auf unsere vielversprechendsten Projekte konzentrieren, sind wir der Ansicht, dass unser Nordsee-Geschäft als Teil eines anderen Unternehmens besser aufgestellt sein wird», sagte sie. Die BP-Zentrale solle in Grossbritannien bleiben, hiess es vom Unternehmen.

BP betreibt in der Nordsee derzeit 5 Standorte mit rund 1.100 Beschäftigten. Die Förderung liegt bei unter 100.000 Barrel (rund 159 Liter) Öl und Gas (Ölequivalente) pro Tag. Zum Vergleich: Der Gesamtkonzern rechnet mit einer täglichen Produktionsmenge von um die 2,2 Millionen Barrel. BP hat in jüngerer Zeit mehrere Vermögenswerte zu Geld gemacht oder deren Verkauf angekündigt, so etwa eine Mehrheit am Schmierstoffproduzenten Castrol sowie die Raffinerie in Gelsenkirchen./men/jha/

(AWP)