Unter anderem eine höhere Ölproduktion im Golf von Mexiko habe Störungen im Nahen Osten angesichts des Iran-Kriegs wettgemacht, hiess es weiter. BP hatte zuletzt bereits von einem «aussergewöhnlichen» Ölhandel gesprochen. Der Ölkonzern betreibt vergleichsweise kleine Anlagen in Nahost und leidet daher weniger unter den kriegsbedingten Produktionskürzungen als die Konkurrenz.

Die starken Zahlen dürften der neuen Konzernchefin Meg O'Neill zum Start ihrer Amtszeit Anfang April Rückenwind liefern. «Unsere Branche agiert in einem Umfeld von Konflikten und Komplexität und spielt eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung der Energieversorgung», sagte O'Neill laut Mitteilung. Sie steht vor der Aufgabe die Schulden zu reduzieren, die Struktur von BP zu verschlanken und teure Investitionen in kohlenstoffarme Projekte rückgängig zu machen./niw/lew/nas

(AWP)