Mit dem Gesetz würden gefährdete Menschen von der gefährlichen Fahrt in Schlauchbooten über den Ärmelkanal abgeschreckt und das Geschäftsmodell von Menschenschmugglern zerstört, sagte Sunak. Experten bezweifeln, dass das Vorhaben Migranten von der Überfahrt abhalten wird.
Die britische Regierung will es für irregulär eingereiste Migranten ungeachtet ihrer Herkunft unmöglich machen, im Vereinigten Königreich einen Asylantrag zu stellen. Sie sollen stattdessen nach Ruanda gebracht werden und dort Asyl beantragen. Eine Rückkehr nach Grossbritannien ist nicht vorgesehen.
Menschenrechtler sehen darin einen Bruch internationaler Verpflichtungen zum Asylschutz und werfen Ruanda zudem Menschenrechtsverletzungen vor. Kritisiert wird auch, dass Hunderte Millionen Pfund britische Steuergelder an Ruanda gezahlt werden, aber vermutlich nur ein Bruchteil der irregulär eingereisten Menschen abgeschoben wird. Premier Sunak hat versprochen, die Migration einzudämmen und will mit dem Thema auch den Rückstand seiner Konservativen in den Umfragen vor der Parlamentswahl in diesem Jahr verringern./bvi/DP/jha
(AWP)
1 Kommentar
Es sollte sich inzwischen bis zum letzten angeblichen "Flüchtling" rumgesprochen haben, dass man in Europa nicht erwünscht ist Warum versucht man trotzdem illegal und teilweise gewaltsam in ein europäisches Land einzureisen, dessen ungläubige Bevölkerung man ohnehin abgrundtief hasst?