Die EU-Kommission appellierte zudem an Mitgliedstaaten, auch die Wiederbefüllung unterirdischer Gasspeicher, die Freigabe von Ölreserven und eine flexible Nutzung der Befüllungsvorschriften zu koordinieren. Nationale Massnahmen zur Sicherstellung der Verfügbarkeit von Kerosin und Diesel - einschliesslich von Raffineriekapazitäten - sollten eng abgestimmt werden.
Die EU-Kommission stellte weitere Massnahmen vor, um die Auswirkungen der Energiekreise auf Unternehmen und Bürger in Europa abzudämpfen und Versorgungsengpässe zu vermeiden. Die europäischen Spitzenpolitiker sprechen am Donnerstag und Freitag bei einem informellen Treffen in Zypern über die Massnahmen. Seit Beginn der Eskalation im Nahen Osten habe die EU wegen der gestiegenen Preise zusätzliche 24 Milliarden Euro für Energieimporte ausgegeben, sagte Energiekommissar Dan Jørgensen in Brüssel.
Verkehrskommissar Apostolos Tzitzikostas hatte am Dienstag betont, es gebe keinen Hinweis auf grossflächige Flugstornierungen in den nächsten Monaten. Die Treibstoffvorräte für kommerzielle Flugzeuge stünden in Teilen Europas unter Druck, es gebe aber keine Anzeichen für tatsächliche Engpässe./wea/DP/nas
(AWP)
