Betroffen sind vor allem Lieferanten aus China, das einen globalen Marktanteil von rund 80 Prozent bei Wechselrichtern hält - der Huawei-Konzern ist bei Solaranlagen Weltmarktführer. Wechselrichter sind oft smarte Geräte, die ans Netz angeschlossen werden, um Gleichstrom in Wechselstrom umzuwandeln.

Könnten Drittstatten in der EU den Strom abstellen?

Das Verbot basiert laut Beamten auf einer Entscheidung der EU-Kommission von Anfang April und gilt für alle EU-Mittel, die direkt von der Kommission oder über Partnerbanken vergeben werden. Es gilt für Projekte, die die kritische Infrastruktur betreffen. Daher ist auch die deutsche Förderbank KfW angehalten, die neuen Regel zu beachten.

Für Vorhaben, die bereits weit fortgeschritten sind, gilt eine Übergangsfrist - sie können unter Auflage strengerer Sicherheitsvorkehrungen noch bis November genehmigt werden. Neben China sind theoretisch auch Lieferanten aus Russland, Nordkorea und dem Iran von der Massnahme betroffen./tre/DP/jha

(AWP)