Die Reise der Schweizer Delegation dauert vom 29. Juni bis zum 9. Juli 2026. Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Schweiz und den USA stünden derzeit vor Herausforderungen, insbesondere im Kontext der US-Zollpolitik, teilte das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) am Donnerstag mit.
Gespräche mit US-Handelsbeauftragten
Vor diesem Hintergrund seien Gespräche mit dem US-Handelsbeauftragten (USTR) vorgesehen. Parmelin werde die Mission darüber hinaus nutzen, um den gegenseitigen Nutzen der engen Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Schweiz und den USA hervorzuheben.
In den USA wird der Bundespräsident auch Schweizer Unternehmen besuchen, die sich in der Berufsbildung engagieren oder in innovativen, forschungsintensiven Branchen tätig sind. Ergänzend sind in Washington DC Gespräche mit Akteuren aus den Bereichen Künstliche Intelligenz, Raumfahrt und Mobilität geplant.
In Kanada wird der Bundespräsident unter anderem Vancouver besuchen. Dort sind laut Medienmitteilung Treffen und Besuche bei Forschungsinstitutionen vorgesehen, die eng mit Schweizer Partnern zusammenarbeiten. Parmelin will dabei auch Gespräche über mögliche Intensivierungen der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Kanada führen.
Parmelin auch an Fussball-WM
In Vancouver wird Bundespräsident Parmelin auch das Spiel der Schweizer Nationalmannschaft im Sechzehntelfinal der Fussballweltmeisterschaft besuchen.
In Mexiko wird der Bundespräsident mit Präsidentin Claudia Sheinbaum zusammenkommen. Ziel der Reise ist, die wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Beziehungen der Schweiz in Nordamerika zu stärken und weiterzuentwickeln. Ein mittelfristiges Ziel bleibe die Modernisierung des Freihandelsabkommens zwischen der EFTA und Mexiko, das seit rund 25 Jahren in Kraft ist, schreibt das WBF dazu. Parmelin werde die Reise auch nutzen, um auszuloten, inwiefern Fortschritte bei der Aktualisierung dieses Abkommens erzielt werden könnten.
(AWP)
