Insgesamt gab er 180 Millionen Franken aus dem Eisenbahnausbauprogramm "Zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur" (ZEB) frei, wie der Bundesrat am Mittwoch mitteilte. 127 Millionen Franken davon würden für bereits genehmigte Projekte sowie den Teuerungsausgleich verwendet.

So hätten etwa Projektänderungen in den Bahnknoten Chiasso TI und Liestal zu Mehrkosten von rund 40 Millionen Franken geführt. Dafür werde die sechste ZEB-Umsetzungsvereinbarung aus dem Jahr 2015 angepasst. Mit der Anpassung werde die Vereinbarung auch um die ausgewiesene Teuerung der vergangenen acht Jahre angehoben.

Für Ausbau und Modernisierung der Strecke Lausanne-Palézieux VD, wovon Pendler zwischen Lausanne und Bern profitieren, stehen 53 Millionen Franken zur Verfügung. Sie dienten dem Bau eines neuen Stellwerks, dem Ersatz von wegfallenden Abstellplätzen für Züge sowie Anpassungen an der Signalisation.

Das Programm ZEB ist das Nachfolgeprojekt von Bahn 2000. Inklusive der vorliegenden Vereinbarungen hat der Bund inzwischen über 95 Prozent der vorgesehenen Mittel freigegeben.