Der Bund beteiligt sich zwischen 2026 und 2028 mit 167 Millionen Franken an der Wiederauffüllung des afrikanischen Entwicklungsfonds, wie die Landesregierung mitteilte. Die Gelder werden in den 37 ärmsten Ländern Afrikas eingesetzt, um die Armut und den Klimawandel zu bekämpfen. Insgesamt sollen bis zu 11 Milliarden Dollar investiert werden.
Zudem unterstützt die Schweiz zusätzlich mit 19 Millionen Franken die multilaterale Entschuldungsinitiative. Dank dieser müssen überschuldete Länder ihre Kredite nicht zurückzahlen, wenn sie bestimmte Reformen umsetzen.
Mit ihrem Beitrag trage die Schweiz zur Stärkung von Stabilität und Sicherheit in Afrika bei und erhöhe die Attraktivität des Kontinents für Handel und Investitionen, schrieb der Bundesrat. Davon profitiere auch die Schweizer Wirtschaft.
Gleiches gilt für den finanziellen Beitrag der Schweiz zur «Private Infrastructure Development Group». Mit 70 Millionen Dollar unterstützt die Schweiz in den Jahren 2026 bis 2030 nachhaltige Infrastrukturen in Entwicklungsländern.
Die Kosten für die Finanzierung dieser Infrastrukturlücken schätzt die Weltbank auf 2,7 Billionen Dollar jährlich. Öffentliche Gelder allein könnten diesen Bedarf nicht decken, so der Bundesrat. Sie könnten aber Anreize schaffen, damit zusätzliche Mittel aus dem Privatsektor investiert würden.
(AWP)
