«Dass die Schweiz Austragungsort sein kann, ist sicherlich nicht schlecht», sagte Keller-Sutter im Rundschau-Talk von SRF am Mittwoch. Die Schweiz habe seit vielen Jahren ein Schutzmachtmandat, was bedeutet, dass der Informationsaustausch zwischen den USA und dem Iran über die Schweiz läuft. Möglicherweise sei es in Zukunft möglich, weiterhin eine Rolle zu spielen und sich einzubringen.

Optimistisch, dass der Krieg bald vorbei sei, ist Keller-Sutter allerdings noch nicht. «Ich glaube, dass die Lage relativ verletzlich bleibt im Nahen Osten», sagte die Finanzministerin. Sie hoffe aber darauf, dass es schnell vorbei sei. Es sei auch eine Frage der Energieversorgung in der Schweiz und der Weltwirtschaft. «Der Krieg hat grossen Schaden angerichtet», so die 62-Jährige.

Für Freitag ist auf dem Bürgenstock im Kanton Nidwalden eine Zeremonie zur Unterzeichnung der Absichtserklärung geplant. Daran werden der iranische Chefunterhändler Mohammad Bagher Ghalibaf und der US-Vizepräsident JD Vance teilnehmen. Gemäss Angaben des US-Vizepräsidenten könnte auch US-Präsident Donald Trump anwesend sein.

(AWP)