Die Empfehlungen der Parlamentarischen Untersuchungskommission (Puk) und der Administrativuntersuchungen seien bei den betroffenen Stellen umgesetzt worden, teilte die Regierung am Montag mit. Abläufe und Organisationen seien angepasst. Die Regierung erklärte den Aufarbeitungsprozess damit offiziell für beendet.

Die Puk war zum Schluss gekommen, dass weder Verwaltung noch Regierung aktiv an den Kartellen beteiligt waren. Mitglieder der Verwaltung bis in die Regierung hätten aber Preisabsprachen im Baugewerbe zumindest vermutet und wenig dagegen unternommen.

Eine Pflichtverletzung stellte die Puk einzig bei drei Kadermitarbeitern des Tiefbauamtes fest. Diese hätten nicht "adäquat" reagiert, als sie Hinweisen des reuigen Kartellmitglieds und Whistleblowers Adam Quadroni nicht nachgingen.