Rechnerisch ist es damit ausgeschlossen, dass eine Gegenkandidatin oder ein Gegenkandidat die nötigen Stimmen erhält. Für die Kandidatur ist die Unterstützung von 20 Prozent der Labour-Abgeordneten nötig, derzeit sind das 81. Burnham braucht weiterhin noch die Unterstützung von drei der Partei angeschlossenen Organisationen und Gewerkschaften - das gilt aber als Formsache.
«Andy Burnham wird der nächste Premierminister», schrieb die Nachrichtenagentur PA am Abend. Ohne Gegenkandidatur wird Burnham voraussichtlich am kommenden Freitag den Parteivorsitz übernehmen, der seit dem Rücktritt von Premierminister Keir Starmer vakant ist. Das Amt des Regierungschefs, das Starmer vorerst behielt, dürfte der 56-jährige Burnham dann am Montag von König Charles III. übergeben bekommen./mj/DP/he
(AWP)
