Dank der Aktivierung des Zivilschutzmechanismus der Europäischen Union hätten Schwerverletzte schnell zur Behandlung ins Ausland gebracht werden können. «Im Namen der Schweizer Regierung danke ich Ihnen für diesen Solidaritätselan», sagte Cassis an der Medienkonferenz in Martigny VS weiter.

Was an Neujahr in Crans-Montana geschehen sei, sei ein «internationales Drama». Denn Crans-Montana sei «ein Ort, an dem sich die Leute treffen - aus verschiedenen Ländern», so der Bundesrat. Er dankte allen Staaten sowie den Rettungskräften aus der Schweiz und dem Ausland für ihre Hilfe. «Ihre Hilfe war konkret, ihre Hilfe war entscheidend.»

Dieser Tag der nationalen Trauer sei auch einer, an dem die Schweiz Verantwortung übernehmen müsse, fuhr Cassis fort. «Eine Untersuchung findet statt, um zu ermitteln, wer genau verantwortlich war. In der Schweiz gibt es strenge Sicherheitsregeln - wenn diese Regeln nicht richtig angewandt oder kontrolliert wurden, ist das unakzeptabel», so Cassis weiter.

Den Opfern der Tragödie und allen, die unter den Konsequenzen des Brandes leiden, sprach der Bundesrat sein Beileid aus. «Den Verletzten will ich sagen - ob in der Schweiz oder im Ausland -, dass die Schweiz ihnen zur Seite steht, solange dies nötig ist.»

(AWP)