Zugleich sagte Lou, China habe seine Grundsätze und werde seine Souveränität, Sicherheit und Entwicklungsinteressen verteidigen. Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump stünden in regelmässigem Kontakt. Die «Diplomatie der Staatsoberhäupter» spiele eine unerlässliche Rolle für die Beziehungen zwischen den USA und China.

Angesprochen auf die Lage im Iran betonte Lou, dass China besorgt sei. Kein Land habe das Recht, internationale Angelegenheiten zu kontrollieren, über das Schicksal anderer zu bestimmen, sagte er ohne ein bestimmtes Land zu nennen. China wolle weiter die Rolle eines verantwortungsbewussten Landes übernehmen und fordere ein Ende der Militäroperationen.

Trump hatte selbst einen Besuch im April in Aussicht gestellt. Peking bestätigte die Reise bislang nicht. Laut Medienberichten soll vor Trumps China-Besuch in der kommenden Woche noch eine sechste Verhandlungsrunde im Handelsstreit zwischen Vertretern Washingtons und Pekings in Paris stattfinden. Das chinesische Aussenamt und das Handelsministerium äusserten sich nicht zu den Berichten.

Chinas Nationaler Volkskongress wird ab Donnerstag bis zum 12. März in Peking zusammentreten. Die fast 2.800 Abgeordneten werden dabei den Arbeitsbericht der Regierung verabschieden ebenso wie den Fünfjahresplan, der Chinas Ziele unter anderem in Wirtschaft und Technologie für die kommenden Jahre bis 2030 absteckt./jon/DP/zb

(AWP)