Die Volkswagen-Tochter lieferte im ersten Halbjahr weltweit ⁠727.245 Fahrzeuge aus, das entspricht einem Minus von rund sieben Prozent, wie ‌das Unternehmen am Freitag mitteilte. Allein in ‌der Volksrepublik brachen die Auslieferungen ​um 19 Prozent ein, in Nordamerika waren es knapp 17 Prozent. Schlimmeres verhinderten Zuwächse in Europa. Abseits des deutschen Heimatmarktes übergab Audi hier knapp 256.000 Autos an die Kunden - das ‌entsprach einem Plus von sechs Prozent. Auch in der Bundesrepublik wuchs Audi. Hier verbuchten die Ingolstädter ein Plus von vier ​Prozent. «Stark nachgefragt waren vor allem die vollelektrischen Modelle», ​erklärte Audi.

Auch für die kommenden ​Monate ist in Westeuropa Wachstum in Sicht. Der Auftragseingang hier lag um ‌sieben Prozent über dem Vorjahresniveau.

Audi steht mit den Rückgängen in China indes nicht allein. Mercedes-Benz hatte für die Volksrepublik erst ​am ​Mittwoch einen Absatzeinbruch um 28 Prozent ⁠im Halbjahr vermeldet. «Das Marktumfeld in China ​ist weiterhin anspruchsvoll ⁠und hoch wettbewerbsintensiv», vermeldete Audi. Immerhin - die neu eingeführten vollelektrischen Modelle ‌Audi A6 L und Q5 L sowie der Audi E7X kämen im Markt gut an, hiess ‌es weiter. Der Autobauer konnte bei den vollelektrischen ​Modellen eine Steigerung von knapp 84 Prozent erreichen.

(Reuters)