Der Quartalsbericht deutet darauf hin, dass die Nachfrage nach KI-Chips in den ersten Wochen des Iran-Krieges weitgehend ungebrochen geblieben ist. Der Konflikt hat die internationalen Schifffahrtsrouten beeinträchtigt und die Öl- und Gaspreise nach oben getrieben. Die Anleger suchen nun nach Hinweisen, ob sich die Folgen des Konflikts auf die Investitionspläne grosser Technologiekonzerne auswirken.
TSMC und KI-Kunden wie Nvidia sehen sich wachsender Skepsis gegenüber, ob sie ihre hohen Wachstumsraten halten können. Nach einem explosionsartigen Umsatzanstieg, der Nvidia zum wertvollsten Unternehmen der Welt und TSMC zum wertvollsten Konzern Asiens gemacht hat, wollen Investoren zunehmend sichergehen, dass die boomenden KI-Ausgaben von Dauer sind.
TSMC will die vollständigen Zahlen zum ersten Quartal am 16. April vorlegen. Das grösste Unternehmen Taiwans fertigt den Grossteil der weltweit fortschrittlichsten Halbleiter und profitiert stark vom globalen Wettlauf um den Aufbau von KI-Infrastruktur. Zu den Kunden zählen neben Nvidia auch Advanced Micro Devices (AMD) und Broadcom . Die TSMC-Aktie hat seit Jahresbeginn um fast 30 Prozent zugelegt und damit die Kursentwicklung vieler wichtiger Abnehmer übertroffen./err/stw/jha/
(AWP)

