Bankchefin Jane Fraser sprach von einem aussergewöhnlich starken Start ins Jahr. Die Betreuung von Fusionen und Übernahmen habe die Gebühreneinnahmen deutlich nach oben getrieben. Zu den Kriegen am Persischen Golf, den gestiegenen Ölpreisen und den erwarteten wirtschaftlichen Folgen äusserte sich die Managerin in ihrem Kurz-Statement nicht - anders als ihre Kollegen von JPMorgan und Wells Fargo.
Fraser hatte der Citigroup eine harte Sanierung verordnet und Ende 2024 den Abbau von 20.000 Jobs angekündigt und dabei mehrere Führungsebenen gestrichen. Zudem trennte sich die Bank von Geschäftsteilen.
Damit sieht die Managerin sich jetzt auf der Zielgeraden: «Wir haben die Endphase unserer Verkäufe erreicht, und 90 Prozent unserer Umbauvorhaben sind jetzt nah an ihrem Zielzustand.» Jetzt sei die Citigroup auf sehr gutem Weg, in diesem Jahr wie geplant eine Rendite auf das materielle Eigenkapital von 10 bis 11 Prozent zu erzielen. Im ersten Quartal lag diese Rendite sogar bei 13,1 Prozent./stw/err/jha/
(AWP)
