Deshalb wolle die CKW das Projekt auf unbestimmte Zeit pausieren, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

In den kommenden Jahren plant die CKW, den Verlauf anderer Geothermieprojekte in der Schweiz und im Ausland zu beobachten, die mit alternativen Technologien arbeiten. «Davon versprechen wir uns Erkenntnisse, die wir auch am Standort Inwil anwenden können», wie sich Projektleiter Philipp Leppert in der Mitteilung zitieren liess.

Als mögliche Alternativen nennt die CKW zwei Technologien, die weniger auf wasserführende Gesteinsschichten angewiesen sind.

Gebiet nach wie vor «geeignet»

Das Geothermiekraftwerk soll östlich von St. Katharina bei der Autobahn A14 realisiert werden. Die Pläne dafür gab die CKW im September 2023 bekannt.

Wie die CKW an einer Medienorientierung zum Start des Projekts erläuterte, gebe es auf jenem Areal in 4000 Metern Tiefe eine Muschelkalkschicht, in der mit hoher Wahrscheinlichkeit genügend 140 Grad heisses Wasser für die Stromproduktion vorhanden sei.

Das Gebiet beurteilt die CKW gemäss Mitteilung nach wie vor als «geeignet». Nach Ausbleiben eines eindeutigen Resultats wären nun aber weitere kostenintensive Untersuchungen des Untergrunds notwendig.

Die Planung, das Bewilligungsverfahren und die Bauphase sollten ursprünglich rund sechs Jahre beanspruchen, wie die CKW 2023 mitteilte. Die Investitionen sollten 70 Millionen Franken betragen.

(AWP)