Damit dies gelingt, will Vorstandschefin Bettina Orlopp die Einnahmen nach oben treiben und zugleich die Kosten im Griff halten. So soll der Zinsüberschuss stärker als gedacht von zuletzt 8,2 Milliarden auf 8,5 Milliarden Euro im laufenden Jahr wachsen. Auch der Provisionsüberschuss soll 2026 um sieben Prozent zulegen, und die Kosten sollen nur noch 54 Prozent der Erträge aufzehren. Im vergangenen Jahr lag die Quote bei 57 Prozent.
Unter dem Strich verdiente die Commerzbank 2025 gut 2,6 Milliarden Euro, wie sie bereits am Dienstag mitgeteilt hatte. Trotz hoher Kosten für den Abbau und die Verlagerung tausender Jobs verfehlte sie ihren Rekordgewinn von 2024 damit nur um rund zwei Prozent. Die Aktionäre sollen nun eine Dividende von 1,10 Euro je Aktie erhalten. Zudem will die Bank für bis zu 540 Millionen Euro weitere Aktien zurückkaufen./stw/stk
(AWP)

