Konkret verwaltete die Genfer Privatbank per Mitte 2023 Vermögen in Höhe von 14,0 Milliarden Franken. Der Anstieg sei auf den Netto-Neugeldzufluss und die positive Marktentwicklung zurückzuführen, die teilweise durch Wechselkurseinflüsse ausgeglichen worden sei, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die Einstellung neuer Kundenbetreuer in den brasilianischen Tochtergesellschaften sowie in der Region Naher Osten habe den Neugeldzufluss unterstützt.
Das Betriebsergebnis wird mit 58,0 Millionen und der Reingewinn mit 25,3 Millionen Franken angegeben. Beim Betriebsergebnis sei dies eine deutliche Steigerung, heisst es in der Mitteilung, genaue Zahlen werden aber nicht genannt. Die Bank hat erstmals ihre Halbjahreszahlen veröffentlicht.
Auch beim Betriebsertrag von 100,0 Millionen Franken spricht die Bank von einem "deutlichen Anstieg". Dies sei hauptsächlich auf wesentlich höhere Zinseinnahmen und einen Anstieg der Gebühren und Kommissionen zurückzuführen, vor allem auf dank der Kommissionserträge aus dem Wertpapierhandel und Anlageaktivitäten. Der Geschäftsaufwand sieg derweil um 18 Prozent auf 39,9 Millionen, was hauptsächlich auf einen Anstieg bei den Personalaufwendungen zurückzuführen war.
Stark zeigt sich auch die Kapitalisierung: Die Tier-1-Ratio per Mitte Jahr erreichte hohe 34,6 Prozent. Die Gruppe beschäftigt derzeit 282 Mitarbeitende an 10 Standorten weltweit.
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