Die Hannoveraner erzielten in der Reifensparte eine unerwartet starke operative Marge von 15,3 Prozent. Das war ein Plus von 3,2 Prozentpunkten und auch mehr, als Analysten dem Geschäft zugetraut hatten. Der höhere Anteil von grossen Reifen sowie günstigere Preise für Rohmaterialien und geringere Zoll- und Wechselkurseffekte halfen.

Der Umsatz im Konzern sank vorwiegend wegen des erfolgten Verkaufs eines Unternehmensteils der Kunststofftechniksparte von 4,9 Milliarden Euro auf 4,4 Milliarden Euro. Der Nettogewinn sank um fast die Hälfte auf 274 Millionen Euro, weil unter anderem im vergangenen Herbst das gesamte Autozuliefergeschäft abgespalten worden war. Den Ausblick auf das Geschäftsjahr passte Conti nach der vereinbarten milliardenschweren Veräusserung der restlichen Kunststofftechniksparte Contitech an. Insgesamt soll der Umsatz 2026 zwischen 13,2 und 14,2 Milliarden Euro liegen, die bereinigte operative Marge bei 12,0 bis 13,5 Prozent./men/zb

(AWP)