Für 2024 hatte die Cornèr Group noch einen Überschuss von 65,7 Millionen Franken ausgewiesen. Auch die Erträge gingen auf 470,8 Millionen Franken zurück, nach 491,1 Millionen im Vorjahr. Die Zahlen hätten «den budgetierten Erwartungen entsprochen», erklärte die Bank hierzu.
In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld, das insbesondere auch von einem niedrigen Zinsniveau geprägt war, habe die Bank die Solidität und die Stärke ihres Betriebsmodells unter Beweis gestellt, hält Cornèr fest. Das Vertrauen der Kunden manifestiere etwa in den 5,4 Prozent höheren Kundeneinlagen von 5,45 Milliarden Franken.
Auf der anderen Seite wurde die Kreditvergabe ausgeweitet, insbesondere im Hypothekargeschäft. Dort wurde die Schwelle von 3 Milliarden Franken überschritten, was unter anderem auf die Akquisition von Neukunden ausserhalb des Tessins zurückzuführen sei.
Ende 2025 beschäftigte die Gruppe 1143 Vollzeitmitarbeitende. Davon waren 997 im Tessin tätig, 118 in der übrigen Schweiz und 28 im Ausland.
Der nächsten Generalversammlung soll ferner die Zuwahl von Gabriele Zanzi in den Verwaltungsrat vorgeschlagen werden. Dieser verfüge über fundierte Kenntnisse des Schweizer Bankensektors, insbesondere des Kreditwesens, sowie der Tessiner Wirtschaft.
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(AWP)
