Dabei profitierte Danone stärker von Preiserhöhungen. Diese machten 2,3 Prozent des Wachstums aus. Dagegen stiegen die Mengen um 1,9 Prozent. Die Aktie verlor in Paris im frühen Handel bis zu vier Prozent und gehörte damit zu den grössten Verlierern im EuroStoxx 50. JPMorgan-Analystin Celine Pannuti bemerkte dazu, dass das Volumenwachstum etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei.
Im ersten Halbjahr kletterten die Erlöse um etwas mehr als ein Prozent auf 13,9 Milliarden Euro, auf vergleichbarer Basis lag das Wachstum bei 3,5 Prozent. Unter dem Strich verdiente Danone mit knapp 1,2 Milliarden Euro 13 Prozent mehr. Die Prognose mit einem erwarteten vergleichbaren Wachstum von drei bis fünf Prozent für das laufende Jahr bestätigte der Konzern.
Konzernchef Antoine de Saint-Affrique hat Danone in den vergangenen Jahren umgekrempelt, indem er sich von weniger rentablen Geschäftsbereichen trennte und in wachstumsstärkere Bereiche expandierte - etwa bei proteinreichen Milchprodukten und Nahrung für Krebspatienten.
Der Aufstieg von Medikamenten zur Gewichtsreduktion hat zudem die Nachfrage nach proteinreichen und darmfreundlichen Produkten angekurbelt./nas/lew/zb/mne/
(AWP)
