Der Landmaschinenhersteller Deere hat im zweiten Quartal dank einer starken Nachfrage nach kleineren ‌Agrar- ⁠und Baumaschinen mehr verdient und umgesetzt als erwartet. ⁠Die Gewinnprognose für das Gesamtjahr beliess der US-Konzern am Donnerstag ‌jedoch unverändert. Vor allem das Geschäft ‌mit Baumaschinen erwies sich ​dabei - ähnlich wie beim Wettbewerber Caterpillar - als Lichtblick.

Der Umsatz in der Sparte sprang um 29 Prozent in die Höhe, während das Geschäft mit kleineren ‌Agrarmaschinen um 16 Prozent zulegte. Das grösste Segment mit schweren Maschinen wie Mähdreschern verzeichnete dagegen einen Umsatzrückgang ​von 14 Prozent. Jahrelang niedrige Getreidepreise und ​steigende Kosten haben dazu geführt, ​dass Landwirte den Kauf neuer Grossgeräte aufschieben.

Der Nettogewinn lag ‌im abgelaufenen Quartal bei 6,55 Dollar je Aktie, während Analysten nur mit 5,70 Dollar gerechnet hatten. Der ​Umsatz ​übertraf mit 11,78 Milliarden ⁠Dollar ebenfalls die Erwartungen. Zudem ​profitierte das Unternehmen ⁠von einer Zollrückerstattung in Höhe von 272 Millionen ‌Dollar. Für das Gesamtjahr peilt Deere weiterhin einen Nettogewinn zwischen 4,5 und fünf Milliarden ‌Dollar an.

(Reuters)