Gleichzeitig beobachte das Unternehmen einen steigenden Beratungsbedarf der Kunden - und das nicht erst seit der jüngsten Eskalation im Nahen Osten. «Kunden informieren sich stärker zur Situation vor Ort», sagte Debus. Gerade in Zeiten globaler Unsicherheit nehme die Nachfrage nach Unterstützung durch Reiseveranstalter deutlich zu.

Israel und die USA hatten am Samstagfrüh Luft- und Raketenangriffe auf den Iran begonnen, bei denen auch Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei getötet wurde. Teheran reagierte mit Angriffen auf Israel sowie auf Ziele in der Golfregion. In der Folge sitzen dort viele Reisende fest - vor allem an Flughäfen und auf Kreuzfahrtschiffen.

Man beobachte die Situation mit grosser Sorge und unterstütze betroffene Gäste, teilte Dertour mit. Das Unternehmen stehe im engen Kontakt mit Behörden im In- und Ausland und reagiere mit Umbuchungen, kostenfreien Stornierungen oder alternativen Rückreisemöglichkeiten. Alle Reisen in Nahostgebiete mit Reisewarnung sagte Dertour in Deutschland bis einschliesslich Donnerstag ab.

Die Lage im Nahen Osten dürfte auch eines der Themen auf der heute beginnenden Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin sein, der weltgrössten Reisefachmesse./kge/DP/zb

(AWP)