Ein Stellenabbau sei damit nicht verbunden, sagte ein Dertour-Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP: Es sei lediglich der Entscheid über den Hauptsitz gefallen.
Ein wesentliches Kriterium in der Bewertung sei die Erreichbarkeit gewesen. Für einen grossen Teil der heute in Glattbrugg tätigen Angestellten würden sich die Pendelzeiten durch den künftigen Arbeitsort in Zürich-Altstetten verkürzen, schrieb Dertour Suisse weiter: «Dieser Aspekt floss entsprechend in den Entscheid ein.»
Tiefere Kosten
Zudem sei die Wirtschaftlichkeit am bisherigen Dertour-Hauptsitz grösser: «Über einen Zeitraum von zehn Jahren fallen die Gesamtkosten in Altstetten deutlich tiefer aus.» So seien die Mietkosten günstiger. Auch die Sanierungs-, Unterhalts- und Rückbaukosten seien überschaubarer. Darüber hinaus sei die Flächennutzung in Altstetten effizient und der Baustandard mit dem Minergie-Niveau höher. Dadurch seien Energie- und Nebenkosten geringer.
Die Detailplanung für die Zusammenlegung der Standorte sei derzeit im Gang. Der Wechsel der Angestellten von Glattbrugg ins rund 10 Kilometer entfernte Altstetten werde derzeit konkretisiert. Der Umzug solle bis Ende Jahr abgeschlossen sein, sagte der Sprecher weiter.
jb/rw
(AWP)
