Die um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten Umsätze sanken im März nominal um 0,1 Prozent. Real - das heisst unter Berücksichtigung der Teuerung - resultierte allerdings ein Plus von 0,5 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag aufgrund provisorischer Ergebnisse mitteilte. Im Vormonat Februar waren die Umsätze nominal um 0,5 Prozent zurückgegangen, real aber um 0,4 Prozent gestiegen.

Aufgeschlüsselt nach Warengruppen legten die Treibstoffumsätze im März um deutliche 6,2 Prozent zu. Angesichts der infolge des Iran-Kriegs gestiegenen Ölpreise überrascht das nicht. Ohne Treibstoffe gingen die Detailhandelsumsätze entsprechend um 0,7 Prozent zurück.

Ein deutliches Plus gab es im Bereich «Verlagsprodukte, Sportausrüstungen und Spielwaren» mit 7,2 Prozent. Klar zurück gingen dagegen die Detailhandelsumsätze bei Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik - das Minus betrug hier 3,9 Prozent.

Die Detailhandelsumsatzstatistik des BFS basiert auf einer Zufallsstichprobe von rund 3000 Unternehmen. Es handelt sich um eine monatliche Erhebung, wobei die kleinen Unternehmen vierteljährlich zu ihren monatlichen Umsätzen befragt werden.

jl

(AWP)