Mehr Störungen an Anlagen

«Generell verzeichnet die Deutsche Bahn, seit mehreren Monaten eine kontinuierliche Zunahme von Anlagenstörungen», heisst es bei der Bahn. Hinzu kämen weiterhin zahlreiche Baustellen und die Hitzewellen Ende Juni und Ende Juli. «Temperaturen von zeitweise mehr als 41 Grad belasteten die Verkehrsinfrastruktur erheblich», hiess es. Zugleich könnten Instandhaltungsarbeiten bei grosser Hitze teilweise nicht wie geplant durchgeführt und müssten verschoben werden.

Als verspätet geht ein Fernzug bei der Bahn ab sechs Minuten Verzögerung. Im gesamten ersten Halbjahr waren lediglich 58,7 Prozent der Züge pünktlich. Zugausfälle werden dabei nicht berücksichtigt.

Drittniedrigster Wert seit 2024

Sie fliessen dafür in die sogenannte Reisendenpünktlichkeit ein. Sie misst den Anteil der Fahrgäste, die in einem bestimmten Zeitraum ihr Ziel pünktlich erreicht haben. Als pünktlich gilt ein Reisender bis zu einer Verspätung von 14 Minuten und 59 Sekunden. Die Quote lag im Juli bei lediglich 55 Prozent. Das ist der drittniedrigste Wert seit die Bahn im Jahr 2024 damit begonnen hat, die Reisendenpünktlichkeit zu veröffentlichen./maa/DP/jha

(AWP)