Seit einer Verschärfung der Sanktionen wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine dürfen Kunden aus Russland und Belarus demnach höchstens 100.000 Euro bei einer Bank in Deutschland unterhalten. Diese Schwelle kann aber ohne bewusstes Zutun überschritten werden, etwa wenn Vermögenswerte in einem Depot an Wert gewinnen.

Die Deutsche Bank erklärte auf Nachfrage der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX, sie überprüfe ihre Prozesse zur Einhaltung von Sanktionen fortlaufend. «Wann immer wir mögliche Schwachstellen identifizieren, ergreifen wir angemessene Massnahmen zur Anpassung und Verbesserung unserer Prozesse und informieren die zuständigen Aufsichtsbehörden proaktiv.» Zu Details wollte sich ein Deutsche-Bank-Sprecher offiziell nicht äussern./stw/als/DP/stw

(AWP)