Unter dem Strich ‌und ‌nach Minderheiten blieb im vergangenen Jahr ein Nettogewinn von 6,12 Milliarden Euro, mehr als doppelt so viel wie die 2,7 Milliarden Euro aus ​dem Vorjahr, wie die Deutsche Bank am ‌Donnerstag mitteilte.

Die Summe lag ‌auch über den Erwartungen der Analysten, die im Schnitt mit 5,94 Milliarden Euro gerechnet hatten. Damit schloss die Deutsche Bank das sechste Jahr in Folge mit einem Gewinn ab. «Wir haben ⁠alle Finanzziele für 2025 erreicht», bilanzierte Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing. Die Bilanz wird allerdings von neuen Geldwäsche-Ermittlungen gegen das Bankhaus überschattet. Am Mittwoch ​hatte das Bundeskriminalamt Räume der Bank durchsucht.

Die Erträge legten ‌im vergangenen Jahr, wie von ‍Analysten erwartet, auf 32 (Vorjahr: 30) Milliarden Euro zu. Die Aktionäre sollen eine Dividende ​von einem Euro je Aktie erhalten, nach 68 Cent je Aktie im Jahr zuvor. Zudem hat die Bank die aufsichtsrechtlichen Genehmigungen ‌für weitere Aktienrückkäufe im Volumen von 1,0 ⁠Milliarden Euro erhalten.

Die Deutsche ‌Bank will sich aber nicht auf diesen Kennzahlen ausruhen. Im November hatte sie angekündigt, die ‍Erträge bis 2028 auf rund 37 Milliarden Euro steigern zu wollen, die Eigenkapitalrendite nach Steuern soll auf ​mehr als 13 Prozent klettern. Die Aufwand-Ertrag-Relation soll ‍bis 2028 bei unter 60 Prozent liegen.