Der Fall geht auf 2015 beendete Geschäftsbeziehungen mit der estnischen Filiale der Danske Bank zurück. Über die Danske Estonia sollen in grossem Stil zweifelhafte Geschäfte getätigt worden sein. Die Deutsche Bank zahlte in den vergangenen Jahren hohe Strafen wegen diverser Vorwürfe, allein 2017 waren es rund 630 Millionen Dollar in einem Fall rund um Milliarden aus Russland, die in Umgehung von Geldwäsche-Vorschriften aus dem Land geflossen sein sollen.
Die Deutsche Bank begrüsste in einer Stellungnahme am Mittwochabend, dass die Federal Reserve Fortschritte bei der Schliessung von Schwachstellen bei den Kontrollen anerkannt habe. So gebe es deutliche Verbesserungen bei der Überprüfung von Kunden und der Überwachung von Transaktionen. Man sehe sich in einer guten Position, um den Erwartungen der Aufsichtsbehörden gerecht zu werden. Das verhängte Bussgeld sei grösstenteils durch Rückstellungen aus früheren Quartalen abgedeckt./so/DP/stw