Mit 11,25 Milliarden Euro lag der Umsatz der Branche im ersten Halbjahr 2023 um 2,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Besonders stark waren die Einbussen bei Freizeit- und Saisonware. Ausserdem wurde in den Bereichen Holz und Gartenausstattung weniger gekauft.

Bereits im letzten Jahr hatte sich der Trend abgezeichnet, dass Konsumenten bei teureren Anschaffungen zurückhaltender wurden. Grosse Projekte wie beispielsweise Hausbaupläne werden in der derzeitigen Lage häufig verschoben oder gar aufgegeben. BHB-Vorstandssprecher Tepass sieht hier Handlungsbedarf seitens der Politik. "Der Staat muss unbedingt für plan - und finanzierbare Rahmenbedingungen beim dringend benötigten Wohnungsbau sorgen", sagte er. Auch auf die Do-it-yourself-Branche wirke sich das Konsumverhalten der Käufer aus./lah/DP/nas