Der Konzern geht dabei davon aus, dass sie nach der Transaktion von den Ratingagenturen weiter mit der guten Note «AA» bewertet wird. Dies ist für das Unternehmen wichtig, um die Finanzierungskosten unter anderem für seine Übernahmen nicht zu stark steigen zu lassen. Die Deutsche Börse setzt bei ihren mittelfristigen Zielen neben dem organischen Wachstum auch auf Übernahmen.
Erst im Januar hatte der Betreiber von Handelsplattformen und Abwicklungssystemen angekündigt, die Fondsplattform Allfunds für etwas mehr als fünf Milliarden Euro kaufen zu wollen. Es wäre die grösste Übernahme in der Geschichte des Unternehmens.
Bis die Allfunds-Übernahme endgültig eingetütet ist, bleibt der Kauf des dänischen Softwareherstellers Simcorp im Jahr 2023 für rund 3,9 Milliarden Euro der grösste Zukauf der Deutschen Börse. Die Software von Simcorp soll Anlageverwaltern und Finanzinstituten dabei helfen, effizienter zu werden./zb/stk
(AWP)
