Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung stiegen demnach im vergangenen Jahr um 7,9 Prozent. Die beitragspflichtigen Einnahmen hätten hingegen nur um 5,3 Prozent zugenommen. Ohne die Beitragserhöhungen zum Jahreswechsel 2024/2025 hätten die Krankenkassen die Ausgaben nicht finanzieren können, erklärte der Spitzenverband.
Derselbe Effekt werde nach Prognose des GKV-Schätzerkreises in diesem Jahr eintreten: Der Ausgabenanstieg werde mit 6,6 Prozent über dem erwarteten Anstieg der beitragspflichtigen Einnahmen von 4,9 Prozent liegen. Die erwartete Lücke werde nur durch die Beitragsanhebungen zum 1. Januar 2026 geschlossen.
Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) plant wegen der erwarteten Milliardenlücke tiefgreifende Reformen. Vorschläge dafür soll eine damit beauftragte Kommission Ende März vorlegen./vsr/DP/mis
(AWP)
