Eine russische Drohne hatte in der rumänischen Stadt Galati nahe der Grenze zur Ukraine ein Hochhaus getroffen. Der Einschlag löste einen Brand im zehnten Stock des Wohnblocks aus, zwei Leichtverletzte wurden vor Ort versorgt, wie das Innenministerium des EU- und Nato-Staats mitteilte.
Einigkeit als Antwort
Das Bundesverteidigungsministerium erklärte, es handele sich um «keine Lageänderung». Die Nato sei ein Verteidigungsbündnis und stehe bereit, um das Bündnisterritorium zu verteidigen, sagte ein Sprecher in Berlin. An der Ostflanke leiste die Bundeswehr kontinuierlich ihren Beitrag dazu.
Aussenminister Johann Wadephul (CDU) erklärte, Russlands rücksichtsloses Verhalten bedrohe die kollektive Sicherheit. Die Antwort darauf sei Einigkeit. Die Gedanken seien bei den Verletzten./sam/DP/stw
(AWP)
