Eine generelle Verkürzung der Arbeitszeit könne sich Deutschland weder volkswirtschaftlich noch sozialpolitisch leisten - schon gar nicht bei vollem Lohnausgleich, sagte Brodtmann. Er forderte eine «schnelle Kurskorrektur» angesichts des Fachkräftemangels. Die Weichen müssten auf «mehr Arbeit» gestellt werden. «Dazu gehören die Ausweitung der Lebensarbeitszeit und eine Anhebung des Renteneintrittsalters ebenso wie die Erhöhung des wöchentlichen Arbeitszeitvolumens.»

Die IG Metall fordert zunächst für die Stahlindustrie eine weitere Arbeitszeitverkürzung auf 32 Wochenstunden, die auf eine Vier-Tage-Woche hinauslaufen könnte./mar/DP/tih

(AWP)