EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte jüngst an, dass die von ihr geführte Behörde diese sogenannten Benchmarks in Kürze festlegen wolle. Bei dem Emissionshandelssystem (Emission Trading System, ETS) müssen bestimmte Unternehmen Zertifikate für den Ausstoss klimaschädlicher Gase erwerben.
Die Industrie kritisiert das System unter anderem wegen dadurch steigender Produktionskosten, die den Wettbewerb mit Firmen ausserhalb der EU erschweren. Italien etwa fordert eine Art der Aussetzung des Systems zur Abfederung der hohen Preise, andere Länder wollen eine Abschwächung. Länder wie Spanien drängen darauf, an dem System festzuhalten.
Schneider sagte, das Handelssystem sei für Deutschland als grösste Volkswirtschaft innerhalb der EU das wichtigste Preissignal und auch Steuerungselement, um Klarheit an den Märkten zur Bepreisung von CO2-Emissionen zu haben.
Bei einem Gipfeltreffen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und den anderen Staats- und Regierungschefs der EU-Länder in Brüssel Ende dieser Woche dürfte auch über das Thema diskutiert werden./rdz/DP/men
(AWP)
