222 Millionen Euro erhält demnach Zeiss für eine neue Produktionsstätte am nordöstlichen Rand der Schwäbischen Alb, in der Maschinen für die Chip-Produktion gebaut werden sollen.
66 Millionen Euro gehen an ein Projekt der Firma Zadient: In Bitterfeld soll mittels eines neuen Verfahrens ultrareines Siliziumkarbid (SiC) für Chips produziert werden. Die EU-Kommission erwartet von dem neuen Verfahren eine hohe Materialqualität, Energieeffizienz und langfristige Kosteneffizienz. Sie sieht in beiden Projekten einen wichtigen Betrag dazu, die Position und die Autonomie der EU im Bereich der Halbleiter-Wertschöpfungskette zu stärken.
Staatshilfe unterliegt in der EU strengen Regeln, um Wettbewerbsverzerrung zu vermeiden. So soll verhindert werden, dass finanzstarke Länder wie Deutschland und Frankreich ihren Unternehmen unverhältnismässige Vorteile gegenüber Unternehmen aus kleineren Ländern verschaffen./scu/DP/nas
(AWP)
