Im Vergleich zum Vormonat legten die Einfuhrpreise im Januar hingegen zu, und zwar um 1,1 Prozent und damit stärker als von Analysten prognostiziert.

Erneut hatten die Energiepreise den grössten Einfluss: Die Preise für importierte Energie fielen den Angaben zufolge um 21,1 Prozent im Jahresvergleich. Im Vergleich zum Vormonat stiegen sie im Januar aber um 3,5 Prozent.

Wie das Bundesamt weiter mitteilte, waren alle Energieträger im Jahresvergleich günstiger. Importiertes Rohöl verbilligte sich demnach um 24,5 Prozent und Erdgas um 23,1 Prozent. Mineralölerzeugnisse, Steinkohle und elektrischer Strom waren ebenfalls zum Teil deutlich günstiger als vor einem Jahr.

Die Einfuhrpreise beeinflussen tendenziell auch die Verbraucherpreise, an denen die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik ausrichtet./jkr/mis

(AWP)