Im März waren die Erzeugerpreise im Jahresvergleich noch leicht gefallen. Von Bloomberg befragte Experten hatten im April mit einem Anstieg gerechnet, dabei aber im Schnitt nur 1,5 Prozent erwartet.

Der Anstieg der Erzeugerpreise im Vergleich zum Vormonat um 1,2 Prozent fiel dagegen geringer als von Analysten erwartet aus. Hier wurden 2,0 Prozent erwartet. Getrieben wurde der Anstieg durch die Energiepreise die um 2,4 Prozent zulegten. Durch den Iran-Krieg stiegen die Mineralölpreise im April besonders stark. Sie legten um 10,7 Prozent zum Vormonat zu. Deutlich verhaltener war die Entwicklung bei Erdgas und Strom. Destatis verweist hier auf das immer noch hohe Niveau seit Beginn des Kriegs Ende Februar.

Die Erzeugerpreise wirken sich zeitverzögert in der Regel auch auf die Verbraucherpreise aus. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt für den gesamten Währungsraum auf mittlere Sicht eine Inflationsrate von zwei Prozent an./jsl/jkr/jha/

(AWP)