Im Monatsvergleich ging es mit den Preisen überraschend deutlich nach oben: In dieser Betrachtung stiegen die Erzeugerpreise um 2,5 Prozent, während Analysten im Durchschnitt nur einen Anstieg um 1,4 Prozent erwartet hatten. «Die Auswirkungen der Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten waren dabei insbesondere in deutlichen Preisanstiegen bei Mineralölerzeugnissen im Vorjahresvergleich und starken Preisanstiegen bei fast allen Energieprodukten im Vormonatsvergleich sichtbar», heisst es in der Mitteilung.
Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte misst die Entwicklung der Preise im Bergbau, im Verarbeitenden Gewerbe sowie in der Energie- und Wasserwirtschaft für Produkte von Herstellern - bevor diese in den Handel kommen. Die Erzeugerpreise wirken sich daher auch auf die Verbraucherpreise aus.
Energie war im März nur noch um 3,2 Prozent billiger als vor einem Jahr. In den Monaten zuvor sind die Rückgänge deutlich stärker ausgefallen. Im Februar war Energie im Jahresvergleich noch 12,5 Prozent günstiger.
Im Monatsvergleich kletterten die Energiepreise im März um 7,5 Prozent und damit so stark wie seit August 2022 nicht mehr. Insbesondere die Preise für Mineralölerzeugnisse stiegen durch die Kriegshandlungen im Iran und Nahen Osten besonders stark an, während es bei anderen Energieträgern wie Erdgas und elektrischen Strom vor allem durch längerfristige Verträge und Preisbildungsmechanismen vergleichsweise geringe Preissteigerungen gab./jkr/stk
(AWP)
