Die Zahl der Bestellungen ist im Monatsvergleich saison- und kalenderbereinigt um 7,8 Prozent gestiegen, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Analysten wurden von der positiven Entwicklung überrascht. Sie hatten einen Auftragsdämpfer erwartet und waren im Schnitt von einem Rückgang um 2,2 Prozent ausgegangen.
Zudem war der Auftragseingang im November etwas besser ausgefallen als zuvor gemeldet. Das Bundesamt revidierte den Zuwachs auf 5,7 Prozent leicht nach oben. Eine unerwartet starke Entwicklung zeigte sich auch im Jahresvergleich. In dieser Betrachtung legten die Aufträge im Dezember um 13,0 Prozent zu.
Erneut spielten Grossaufträge eine wichtige Rolle. Ohne die Berücksichtigung von Grossaufträgen sei der Auftragseingang nur um 0,9 Prozent höher als im Vormonat ausgefallen, wie das Bundesamt weiter mitteilte.
Die positive Entwicklung ist zu einem grossen Teil auf deutliche Anstiege bei der Herstellung von Metallerzeugnissen und im Maschinenbau zurückzuführen. Auch wirkten sich mehr Bestellungen für elektronische und optische Erzeugnissen positiv auf das Gesamtergebnis aus. In der Automobilindustrie ging der Auftragseingang hingegen um 6,3 Prozent im Monatsvergleich zurück./jkr/stk
(AWP)
