Analysten hatten nur einen leichten Dämpfer erwartet. Sie waren im Schnitt von einem Rückgang um 0,3 Prozent ausgegangen. Zudem wurden die Produktionsdaten für den Vormonat nach unten revidiert. Im November war die Fertigung demnach nur um 0,2 Prozent gestiegen. Zuvor war ein Zuwachs um 0,8 Prozent gemeldet worden.
Auch die Entwicklung im Jahresvergleich lieferte eine negative Überraschung. Hier wurde für Dezember ein Rückgang um 0,6 Prozent ermittelt, während Analysten einen Anstieg um 1,9 Prozent erwartet hatten.
Das Bundesamt erklärte den Produktionsdämpfer mit der geringeren Produktion in der Autoindustrie, die im Monatsvergleich um 8,9 Prozent gesunken sei. Deutliche Rückschläge gab es auch bei der Fertigung im Maschinenbau sowie insbesondere bei der Wartung und Montage von Maschinen.
Der Produktionsdämpfer erfolgte, nachdem sich in der deutschen Industrie zuletzt Zeichen für ein Ende der langen Krise gemehrt hatten. So waren am Vortag Daten zum Auftragseingang in der Industrie überraschend stark ausgefallen, was bei Ökonomen die Hoffnung auf eine Trendwende weckte./jkr/jha/
(AWP)
