40 Prozent des Verbrauchs entfielen dabei auf Haushalte und Gewerbe, 60 Prozent auf Industriekunden. Im Vergleich zum Durchschnittsverbrauch der Jahre 2018-2021 wurden insgesamt knapp 13,5 Prozent weniger Gas verbraucht. Zuvor hatte die Funke-Mediengruppe über die Jahreszahlen berichtet.
Eine Terawattstunde entspricht einer Milliarde Kilowattstunden. Bei einem Jahresverbrauch von rund 20.000 Kilowattstunden könnten mit dieser Menge rund 50.000 Einfamilienhäuser ein Jahr lang beheizt werden.
Erdgasimporte: 44 Prozent kamen aus Norwegen
Die Importmenge belief sich 2025 auf 1.031 Terawattstunden. Das meiste Gas kam über Pipelines aus Norwegen (44 Prozent), den Niederlanden (24 Prozent) und Belgien (21 Prozent). Über die deutschen LNG-Terminals in Wilhelmshaven, Brunsbüttel, Lubmin und Mukran wurden 106 Terawattstunden Erdgas importiert, was 10,3 Prozent an den gesamten Importen ausmacht.
In Deutschland selbst wurden 2025 rund 34 Terawattstunden Erdgas gefördert. Dies entspricht rund 4 Prozent des Verbrauchs. Daneben wird laut Behörde auch aus anderen Prozessen Gas in das Netz eingespeist, vor allem aus der Biogasproduktion.
Rund ein Fünftel der Importmenge wurde exportiert. Wichtigste Abnehmer waren Österreich (46 Prozent), Tschechien (26 Prozent) und die Schweiz (13 Prozent)./tob/DP/nas
(AWP)
