Eine Herausforderung blieben die Engpässe auf dem Arbeitsmarkt, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Freitag in Frankfurt mit. «Auch wenn diese im Vergleich zum Frühjahr leicht nachgegeben haben, berichten rund 70 Prozent der Unternehmen von starken Engpässen bei technischen Fachkräften.»

Jedes sechste Unternehmen konnte den Angaben zufolge vom bisherigen Fachkräfteeinwanderungsgesetz profitieren. Seit Inkrafttreten des Gesetzes im März 2020 haben demnach 16 Prozent der Unternehmen Arbeitskräfte aus Nicht-EU-Staaten eingestellt. 10 Prozent haben es den Angaben zufolge versucht, hatten allerdings bislang keinen Erfolg. Als grösste Hürden nennen die Unternehmen Bürokratie und mangelnde Sprachkenntnisse.

Die Bundesregierung hat in diesem Jahr eine Neufassung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes auf den Weg gebracht mit dem Ziel, die Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte in den deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern. Bundestag und Bundesrat haben das Gesetz beschlossen. Einige Regelungen des Gesetzes treten ab November 2023 in Kraft, andere ab März 2024 beziehungsweise ab Juni 2024./ben/DP/tih

(AWP)