Die Helaba sieht zwar den Nahost-Konflikt als dominierend für die Marktentwicklung, der Blick werde sich aber dennoch klar auf die US-Jobdaten richten. Denn die Beschäftigungsentwicklung sei wichtig für die US-Notenbank. Und das nicht nur für die Zinspolitik, sondern «insbesondere auch, weil der Druck auf die Notenbanker vonseiten des Weissen Hauses wieder deutlich zunehmen könnte, falls sich die Arbeitsmarktlage eintrüben sollte», so die Experten.

Die Commerzbank beschäftigt sich derweil mit Gedankenspielen, in welche Richtungen die Währungen sich entwickeln, wenn der Iran-Krieg beendet werde. Die letzten Tage hätten da einen kleinen Vorgeschmack gegeben mit Kursrückgängen beim Dollar. Der Euro sei aber auch durch die Abwahl von Viktor Orban in Ungarn gestärkt worden.

Das Euro/Franken-Paar tritt bei Kursen von 0,9152 mehr oder weniger auf der Stelle. Das Dollar/Franken-Paar bewegt sich ebenfalls kaum. In der Nacht schwankte es in einer engen Spanne um die Marke von 0,7797. Der Euro hat zum US-Dollar in der Nacht leicht an Terrain eingebüsst und wird derzeit zu 1,1737 nach 1,1751 am Vorabend gehandelt.

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(AWP)